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2013: Speisen für Waisen hilft in Bangladesch

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Vier Wochen, über 2.000 Teilnehmer, über 89.000 Euro an Spenden für Waisenkinder in Bangladesch – das ist die Erfolgsbilanz von „Speisen für Waisen“ 2013. Damit schafft Islamic Relief Perspektiven für Waisenkinder in Bangladesch.

So hilft "Speisen für Waisen"

Sunamganj im Nordosten des Landes ist eine der ärmsten Regionen in Bangladesch. Das Leben ist geprägt von Not und Elend. Vor allem die Kinder leiden unter den entbehrungsreichen Verhältnissen. Besonders schlimm ist es für viele Halbwaisen, die mit ihren Müttern in Sunamganj leben. Oft gehen sie ohne Abendessen und mit knurrenden Mägen zu Bett. Das Geld reicht nicht für Spielsachen oder notwendige Schulmaterialien. Oftmals fehlt es sogar an lebensnotwendigen Medikamenten.

Diesen Kindern fehlt ein geborgenes Zuhause mit allem, was für ihre persönliche und gesundheitliche Entwicklung wichtig ist. Mutterliebe allein reicht da nicht aus. Ohne die Mithilfe der Väter gelingt es den Müttern nicht, sich und ihre Kinder selbst aus dieser Situation zu befreien.

Dank der erfolgreichen Aktion „Speisen für Waisen“ kann den Kindern aus Sunamganj nun geholfen werden. Im Juli 2013 hat Islamic Relief ein Projekt gestartet, in dem alleinerziehende Frauen im handwerklichen Umgang mit einheimischen Gütern wie Bambus und Schilfrohr ausgebildet werden. Hier erlernen sie z.B. die Fertigung von Gebrauchs- und Kunstgegenständen, die später erfolgreich verkauft werden können. Islamic Relief stellt dafür nicht nur alle notwendigen Materialien und Ressourcen zur Verfügung, sondern organisiert auch Trainings im Bereich Vermarktung, Innovation und Geschäftsführung. So ebnet Islamic Relief den Frauen erfolgreich den Weg an die Märkte. Und in die Selbstständigkeit.

Die Frauen in Sunamganj sind glücklich. Sie können ihr Talent zeigen, eigenständig arbeiten und – am wichtigsten – ihren Kindern ein schönes Zuhause bieten, in dem kein Magen mehr knurrt und keine Krankheit mehr unbehandelt bleibt.

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